Wahrnehmung, Bewusstsein

Meditation – die Arbeit mit dem Geist

 

Ich bin kein Kopfmensch. In meinem Leben habe ich immer intuitiv gehandelt, aus dem Bauchgefühl heraus. Ich bin damit meistens recht gut gefahren, denn auch wenn die Entscheidungen manchmal großen Schmerz mit sich brachten, es war immer eine Entwicklung in mir und in meinem Geist. Und das sehe ich positiv.

Worauf ich hinaus will: Ich habe festgestellt dass ich wunderbar meditieren kann. Und das funktioniert nur aus einem guten Grund, nämlich dem Ausschalten des ratternden Gedankenapparates. Ich bin in der Tat keine rationale Person und auch das logische Denken hat mir schon immer Schwierigkeiten bereitet. Weniger jedoch das Fühlen, das emotionale Denken und Handeln. Und das fühlt sich in der Tat intuitiv richtig an. In der heutigen materialistischen Welt, wo nur das zählt was wir selbst wahrnehmen können, bleibt die Gefühlswelt auf der Strecke. Meiner Meinung nach ist die Wahrnehmung, und somit die Realität, sowieso subjektiv, aber dazu erzähle ich euch in einem anderen Artikel über Quantenphilosophie mehr.

Was die tägliche Meditation dir bringen wird

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So und nun zu dir. Warum lege ich dir ans Herz täglich zu meditieren? Vor allem wird sich dein Geist erholen. Menschen die einem hohen Stresslevel ausgesetzt sind, erzielen große Erfolge für sich mit dem Abschalten der schreienden Gedanken. In deinem Kopf herrscht dann Stille, und du fühlst dich nicht mehr so ausgebrannt. Neben der Stille bringt Meditation etwas sehr wichtiges: Frieden. Das ist ein Frieden, den du mit dir selbst schließt und er breitet sich in deinem ganzen Körper aus. Der Zustand der Tiefenentspannung ist ein friedlicher Zustand und dann ist dein Geist frei und losgelöst.

Unruhe verschwindet, Angst verschwindet, Zweifel verschwinden.

Du bekommst tatsächlich ein neues Bewusstsein. Du lebst anders, isst anders, atmest anders und bist insgesamt einfach achtsamer.

Wenn du es schaffst die vollkommene Stille und Entspannung hervorzurufen, wirst du aus der Meditation hinausgehen wie ausgeschlafen. Meditation macht kreativ und lässt den emotionalen irrationalen Teil deines Gehirns aufleben.

Auch kannst du für dich und deine Mitmenschen positive Energien freisetzen, wenn du dich auf einen Gedanken, der dir gut tut,konzentrierst und ihn mit schönen Gefühlen anreicherst. Wundersame Dinge werden passieren und dein Leben verändern, wenn du bereit bist es zuzulassen.

Sei offen für Experimente

Mudra Meditation

Der Anfang ist immer schwierig. Du musst offen sein für eine tiefere Wahrnehmung deines Körpers und durchaus auch deiner Psyche. Manchmal kann es passieren dass schlechte Erinnerungen dich überkommen. Kämpfe nicht dagegen an, lass sie fließen. Es wird vorbeigehen und dient der Verarbeitung von Traumata. Nimm dir anfangs täglich wenigstens fünf Minuten Zeit. Das ist eine lange Zeitspanne um nichts zu denken und du wirst dich vermutlich ärgern weil es einfach nicht gut klappt und deine Gedanken weiter rattern und rattern und der Film läuft und läuft. Aber das ist normal und das ist auch okay so. Lenke deine Aufmerksamkeit auf den Atem, oder auf ein Wort, das dir positive Energie gibt und verurteile dich nicht selbst für die wiederkehrenden Gedankenschwälle.

Wenn das auch nach ein paar Tagen nicht klappen will, probiere etwas anderes. Setz dich hin, oder liege, versuche deinen Körper zu spüren und zwar jeden einzelnen Muskel. Spüre wie sie tiefer Richtung Erde sinken sobald du sie entspannst. Versuche deine Wahrnehmung nach innen zu lenken. Lausche dem Rauschen in deinen Ohren, oder schaue dir deine Augenlieder von innen an. All das bringt dich näher zu dir selbst. Es dauert eine Zeit bis man mit sich selbst komfortabel ist. Vielen Menschen ist nicht wohl dabei und viele lehnen es völlig ab, sich selbst zu begegnen.

Ich kann nur sagen: Trau dich und probiere es aus! Nimm dir die Zeit und entfliehe dem Alltag und der Realitätswelt um dich herum. Ich persönlich bin dadurch ein anderer Mensch geworden, in vielerlei Hinsicht. Beginne die Reise zu dir selbst und erzähl mir von deinen Erfahrungen.

Wie meditiert ihr? Was hat euch Meditation gebracht und wie oft meditiert ihr?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare und Fragen 🙂

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