Zutaten für deftiges Rohkostbrot

Deftiges Rohkost-Brot Rezept

Hunger?

Wenn man viel Rohkost zu sich nimmt verlangt es einen oft auch nach etwas Deftigem, herzhaftem. Man denkt dann an Pizza, Pasta, Brot und co. Und dann fällt es schwer sich nicht auf diese Gerichte zu stürzen. Für die Befriedigung der Geschmacksnerven habe ich für mich das „Rohkostbrot“ entdeckt. Man kann es in beliebigen Variationen herstellen, man kann es als Gemüse -Wrap essen, als Pizzaboden für Rohkost – Pizzen, oder einfach zum Knabbern.

Man benötigt für die Herstellung einen Mixer und einen Dörrautomaten. Ich habe lange gezögert mir das Gerät anzuschaffen, aber seit ich es in meiner Küche habe, ist es nicht mehr wegzudenken.

Es ist einfach herrlich damit zu experimentieren und einfach mal alles Mögliche aufs Dörrblech zu klatschen. Ob es am Ende schmeckt ist eine andere Sache 😀

Hier habe ich definitiv etwas für euch das schmeckt, also ran an die Leinsamen und los!

Das Rezept:

 

Für drei Bleche meines runden Dörrautomaten passt genau die folgende Menge:

2 Tomaten

1 Tasse getrocknete Tomaten

1 mittlere Zucchini

1 Tasse Leinsamen

Ein paar Walnüsse

1 kleine Zwiebel

1 kleine Knoblauchzehe

Basilikum

Salz und Pfeffer nach Geschmack, ich war allerdings sehr vorsichtig

Gewürze nach Belieben

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Alles klein schneiden und in den Mixer geben. Man kann die Leinsamen auch vorher in Wasser einweichen, oder mahlen aber ich habe sie einfach so genommen wie sie aus der Packung kommen.

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Die Masse auf dem Dörrblech verteilen und nicht zu dick bestreichen. Die Temperatur des Dörrautomaten auf 40 Grad stellen und 10 – 12 Stunden trocknen lassen. Die Dauer variiert manchmal je nachdem wie die Luftfeuchtigkeit sich verhält.Was am Ende rauskommt ist ein viel geschmacksintensiveres Ergebnis als man vorher vermutet, denn durch das Dörren wird Flüssigkeit entzogen und die Aromen verstärken sich. Am liebsten esse ich das Brot mit Avocadocreme. Auch toll dazu: Gurke und Salat einrollen. So lecker! Lasst es euch schmecken!

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7 thoughts on “Deftiges Rohkost-Brot Rezept

  1. Ja das ist wirklich toll, ich habe auch schon die kuriosesten Zusammenstellungen gedörrt, manchmal auch meine Smoothie plus Samen usw.
    Es ist sehr hilfreich, wenn der Teig schon eine Weile gedörrt ist in Felder zu schneiden, dann ist dass ganze nicht so wild geädert und man hat bessere Portionen.
    Ganz herzliche Grüße und Dank für Dein Interview, ich habe viele ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht.
    Da ich erst eine 10 tägige Fastenkur mit 2 anderen Frauen, selbst organisiert und begleitet von meiner erfahrenen Fastenlehrerin, gemacht habe auf der wunderschönen Insel Hiddensee, wo es kein Autos gibt außer ein Post- und Anlieferungsauto für die Restaurants und Lädchen, habe ich mich entschieden jetzt sehr intuitiv mich zu ernähren und alles Glutenhaltige, Milch und Käse, Fleisch sowieso und sogar Fisch wegzulassen.
    Meine green Smoothies bekommen viele frische Kräuter aus meinen Blumenkästen auf dem Stadtbalkon, einer ist sogar mit Löwenzahn und Giersch bepflanz und Vogelmiere wächst von allein.
    Es ist einfall wunderbar über den Online Kongress von so tollen Menschen zu erfahren, das ist eine gute Hilfe mit mir selbst dran zu bleiben, was mir selbst auch wichtig ist.
    Vielen Dank für Deine schöne Website.

    1. Hallo liebe Ila-Elke,

      ich bin immer für Experimente, besonders in der Küche! Dieses Rezept ist schon paar Tage alt. Ich werde in nächster Zeit noch einige mehr raushauen 🙂
      Das mit dem Zerschneiden des Teiges ist in der Tat sehr hilfreich wenn man Stücke haben will.

      Vielen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich wirklich sehr dass dir der Kongress das gebracht hat. Ich finde man fühlt sich schon gleich viel viel weniger allein 🙂

      Die Fastenkur klingt super. Das habe ich auf jeden Fall auch noch vor.

      Alles Liebe und bis bald!
      Mascha

  2. Wow, kann man den Stöckli tatsächlich so dolle mit Backpapier bedecken? Das eröffnet ja neue Möglichkeiten :). Habe immer nur kleine Backpapierkreise gemacht und die mit viel Abstand ins Gerät gelegt…

    1. Hallo Nana,

      mittlerweile habe ich mir Silikon-Einlagen speziell für den Stöckli gekauft. Aber bisher hat es so auch super funktioniert! 😀
      Es hat mich nur irgendwann total genervt die ganzen Backpapier Schnitte rund zu schneiden. Da hat die Faulheit gesiegt XD

    1. Hallo Maria,

      das ist ein Stöckli Dörrautomat. Den kannst du hier bestellen: http://www.perfektegesundheit.de/doerrgeraete/stoeckli
      ja man kann es auch im Backofen zubereiten. Am besten du stellst ihn auf 50 Grad und lässt die Tür offen. Das ist natürlich ganz schön stromfressend D: An einem heißen Tag kannst du das Ganze auch auf Backpapier in die Sonne legen. Vorausgesetzt sie scheint den ganzen Tag 😉 Viel Spaß beim Experimentieren!

  3. Hallo und moin aus dem sonnigen Bremen!

    Ich bin ganz neu in der “Dörrszene” 😉 und habe mir einen Dörrautomaten geliehen, um erst einmal zu schauen wie ich damit klar komme.
    Nun habe ich dieses Rezept probiert und leider wird das Ergebnis so dünn und rissig, dass es eher hauchdünne Chipskrümel in Phantasieform werden 😮 . Was mache ich denn falsch???? Der Geschmack allerdings ist super lecker!

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